Kinder mit Tracheostoma oder Beatmung
Atmung aufmerksam begleiten
Individuelle Unterstützung bei Tracheostoma, Beatmung und verordneter Überwachung – mit Blick auf die Atmung und den Allgemeinzustand Ihres Kindes.
Auf Notfälle
vorbereitet sein
Geschulte Pflegefachkräfte, bereitliegende Hilfsmittel und abgestimmte Notfallpläne schaffen die Voraussetzungen, um bei akuten Veränderungen gezielt zu handeln.
Familien zuhause unterstützen
Kindgerechte Pflege, verständliche Absprachen und die Einbindung der Eltern helfen, medizinische Versorgung und Familienleben miteinander zu verbinden.
Warum Kinder ein Tracheostoma oder eine Beatmung benötigen können
(0209) 58904489
(0178) 8513952

Wie der Übergang aus der Klinik nach Hause gelingt
Die Rückkehr nach Hause braucht eine sorgfältige Vorbereitung. Vor der Entlassung muss geklärt sein, ob der gesundheitliche Zustand des Kindes eine häusliche Versorgung zulässt und welche medizinischen, pflegerischen und technischen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.
Dazu gehören ein aktueller Behandlungsplan, geeignete Geräte und Verbrauchsmaterialien sowie die Einweisung aller Personen, die Aufgaben in der Versorgung übernehmen. Bei einem Tracheostoma müssen insbesondere der Umgang mit der Kanüle und das Verhalten bei Atemwegsproblemen individuell geschult werden. Bei Beatmung kommen die gerätespezifische Einweisung und der sichere Umgang mit Alarmen hinzu.
Ebenso wichtig sind die geplanten Pflegezeiten, ärztliche Ansprechpartner, Kontrolltermine und ein schriftlicher Notfallplan. IHC24 unterstützt die Abstimmung der pflegerischen Versorgung mit Eltern, Klinik und weiteren Beteiligten. So werden Zuständigkeiten und Abläufe bereits vor der Entlassung festgelegt.

Worauf es bei Atemunterstützung und Überwachung ankommt
Wenn Schlucken und Ernährung besondere Aufmerksamkeit brauchen
Viele Kinder mit Tracheostoma können über den Mund essen und trinken. Bei anderen erschweren die Grunderkrankung, eine eingeschränkte Koordination oder Schluckstörungen die Nahrungsaufnahme. Deshalb wird individuell beurteilt, welche Form der Ernährung sicher und ausreichend möglich ist.
Bei Schluckproblemen können Speichel, Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege gelangen. Ein Tracheostoma verhindert dies nicht. Auffälligkeiten wie Husten beim Essen, wiederkehrendes Verschlucken oder Veränderungen der Atmung während einer Mahlzeit sollten mit dem behandelnden Team besprochen werden. Bei Bedarf erfolgt eine spezialisierte Schluckdiagnostik.
Reicht die Nahrungsaufnahme über den Mund nicht aus oder ist sie nicht sicher möglich, kann eine ergänzende oder vollständige Sondenernährung erforderlich sein. Die Pflege orientiert sich am festgelegten Ernährungsplan und berücksichtigt Verträglichkeit, Wachstum und die individuellen Möglichkeiten des Kindes.

(0209) 58904489

Wie Kinder mit Tracheostoma ihre Bedürfnisse ausdrücken können
Warum Befeuchtung, Sekretmanagement und Hautschutz wichtig sind


Warum ein individueller Notfallplan unverzichtbar ist
Wie Hilfsmittel zuhause und unterwegs zuverlässig verfügbar bleiben


Warum Eltern Unterstützung und klare Verantwortlichkeiten brauchen
IHC24 bespricht mit Ihnen, wie die verordnete Pflege in Ihren Familienalltag eingebunden werden kann. Dabei berücksichtigen wir die Gewohnheiten Ihres Kindes, Ruhezeiten und das Zusammenleben mit Geschwistern. Unsere Pflegeberatung unterstützt Sie bei Fragen zu Pflegeleistungen und zur weiteren Organisation der Versorgung.
Wie IHC24 Kinder mit Tracheostoma oder Beatmung unterstützt
Leistungspunkte:
Außerklinische Kinderintensivpflege bei entsprechend festgestelltem Bedarf
Beobachtung der Atmung und des Allgemeinzustands
Durchführung der verordneten Überwachungsmaßnahmen
Begleitung einer nicht invasiven oder invasiven Beatmung
Tracheostomapflege und Kontrolle der Kanülenbefestigung
Bedarfsgerechtes Sekretmanagement nach den festgelegten Vorgaben
Unterstützung bei Atemgasbefeuchtung und verordneten Inhalationen
Begleitung der Ernährung und einer erforderlichen Sondenernährung
Medikamentengabe und weitere verordnete Behandlungspflege
Hautschutz, Positionierung und Unterstützung bei der Körperpflege
Dokumentation und Handeln nach dem individuellen Notfallplan
Abstimmung mit Eltern, Klinik, ärztlichen und therapeutischen Fachstellen sowie Hilfsmittelversorgern
Warum die Versorgung Erfahrung und gute Zusammenarbeit braucht
Darauf legen wir in der Versorgung Wert
- Individuelle Planung der pflegerischen Aufgaben
- Einarbeitung in die konkrete Versorgung des Kindes
- Fachgerechter Umgang mit Tracheostoma und Beatmung
- Aufmerksame Beobachtung gesundheitlicher Veränderungen
- Kenntnis der festgelegten Notfallmaßnahmen
- Nachvollziehbare Dokumentation und Übergaben
- Verständliche Absprachen mit Eltern und Angehörigen
- Berücksichtigung von Kommunikation, Spiel und Ruhe
- Zusammenarbeit mit medizinischen und therapeutischen Fachstellen
- Persönliche Beratung in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet

Die Versorgung Ihres Kindes
zuhause gemeinsam planen
(0209) 58904489
(0178) 8513952
Häufige Fragen zur Versorgung von Kindern mit Tracheostoma oder Beatmung
Ein Tracheostoma oder eine notwendige Beatmung wirft viele Fragen auf. Die folgenden Antworten geben eine erste Orientierung zur Versorgung zuhause. Welche Maßnahmen für Ihr Kind erforderlich sind, wird individuell mit den behandelnden Fachstellen geklärt.
Muss jedes Kind mit Tracheostoma beatmet werden?
Nein. Manche Kinder atmen selbstständig über ihre Trachealkanüle. Andere benötigen zusätzlich ein Beatmungsgerät. Eine Beatmung kann wiederum auch ohne Tracheostoma über eine Maske erfolgen. Entscheidend sind die Atemwege, die Atemfunktion und die zugrunde liegende Erkrankung.
ann ist außerklinische Kinderintensivpflege erforderlich?
Sie kommt bei einem besonders hohen Bedarf an medizinischer Behandlungspflege infrage. Voraussetzung ist, dass lebensbedrohliche Situationen mit hoher Wahrscheinlichkeit täglich unvorhersehbar eine sofortige Intervention erforderlich machen und deshalb eine geeignete Pflegefachkraft anwesend und einsatzbereit sein muss. Ein Tracheostoma oder die Anwendung einer Beatmung allein reicht dafür nicht aus.
Können Kinder mit Tracheostoma essen und sprechen?
Das ist bei vielen Kindern möglich, muss aber individuell beurteilt werden. Bei Schluckproblemen wird geprüft, welche Ernährung sicher möglich ist. Für die Stimme können gegebenenfalls Sprechventile eingesetzt werden, deren Eignung zuvor fachlich abgeklärt werden muss. Zusätzlich können Gebärden, Bildkarten oder andere Kommunikationshilfen die Verständigung unterstützen.
Welche Voraussetzungen braucht eine Versorgung zuhause?
Das Kind muss medizinisch für die häusliche Versorgung geeignet sein. Außerdem müssen die erforderliche Betreuung, geschulte Personen, geeignete Geräte und Materialien, ein individueller Notfallplan sowie die ärztliche Weiterbetreuung organisiert sein. Die Vorbereitung erfolgt gemeinsam mit der entlassenden Klinik und den weiteren Beteiligten.
Kann die Beatmung später reduziert oder die Trachealkanüle entfernt werden?
Das ist bei manchen Kindern möglich. Es hängt unter anderem von der Entwicklung der Grunderkrankung, den Atemwegen und der eigenständigen Atemleistung ab. Die Entfernung der Trachealkanüle wird als Dekanülierung bezeichnet. Sie erfordert eine spezialisierte Beurteilung und überwachte Vorbereitung. Beatmungsentwöhnung und Dekanülierung sind unterschiedliche Schritte und werden individuell geplant.
In welcher Region unterstützt IHC24 Familien?
IHC24 ist in Gelsenkirchen ansässig und begleitet Familien im Ruhrgebiet mit ambulanter Kinderintensivpflege, Intensivpflege und Beatmungspflege. Dazu gehören je nach Versorgungssituation auch Familien aus Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop, Essen, Bochum, Herten, Recklinghausen und der weiteren Umgebung.
Ob eine Versorgung am Wohnort Ihres Kindes eingerichtet werden kann, klären wir im persönlichen Gespräch anhand des Pflegebedarfs, der erforderlichen Qualifikationen und der verfügbaren personellen Kapazitäten.
Persönliche Gespräche sind doch immer am Besten.
Gerne auch telefonisch
(0209) 58904489
(0178) 8513952