Atemwegserkrankungen und Beatmung
Orientierung für Betroffene und Angehörige
Wenn die Atmung Unterstützung braucht
Atmen geschieht normalerweise ganz selbstverständlich. Erkrankungen der Lunge, der Atemwege oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen können jedoch dazu führen, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt oder Kohlendioxid nicht genügend abgeatmet wird.
Je nach Erkrankung und persönlicher Situation kann eine Unterstützung durch Sauerstoff, eine nicht invasive Beatmung über eine Maske oder eine invasive Beatmung über ein Tracheostoma notwendig werden. Auch das Sekretmanagement und die regelmäßige Beobachtung der Atmung können eine wichtige Rolle spielen.
Die außerklinische Intensivpflege schafft die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit einem erhöhten Atem- oder Beatmungsbedarf auch außerhalb einer Klinik fachgerecht und sicher versorgt werden können.


Atemwegserkrankungen und Beatmung
Wenn die Atmung Unterstützung braucht
Typische Krankheitsbilder
COPD im fortgeschrittenen Stadium
COPD kann zu schwerer Atemnot, Sauerstoffmangel und chronischer Überlastung der Atemmuskulatur führen. In schweren Fällen wird Beatmungspflege zu Hause notwendig.
Lungenemphysem
Beim Lungenemphysem ist die Lunge dauerhaft geschädigt. Betroffene können unter starker Atemnot, Belastungseinschränkung und erhöhtem Unterstützungsbedarf leiden.
Chronische respiratorische Insuffizienz
Wenn die Atmung dauerhaft nicht ausreichend funktioniert, kann eine außerklinische Beatmung erforderlich werden.
Obesitas Hypoventilationssyndrom
Starkes Übergewicht kann die Atmung erheblich beeinträchtigen. In schweren Fällen ist eine nächtliche oder dauerhafte Beatmungsunterstützung notwendig.
Schwere Schlafapnoe mit Beatmungsbedarf
Bei ausgeprägten schlafbezogenen Atemstörungen kann eine apparative Atemunterstützung erforderlich sein.
Zustand nach ARDS oder schwerer Infektion
Nach schweren Lungenerkrankungen oder intensivmedizinischer Behandlung kann die Atmung langfristig eingeschränkt bleiben.
Jede Versorgung ist individuell
Der persönliche Unterstützungsbedarf entscheidet
Auch bei derselben Atemwegserkrankung kann sich der Pflegebedarf deutlich unterscheiden. Während manche Betroffene nur zeitweise Unterstützung benötigen, sind andere dauerhaft auf Beatmung und eine engmaschige Überwachung angewiesen.
Zu den häufigen intensivpflegerischen Anforderungen gehören beispielsweise:
- Nicht invasive oder invasive Beatmung
- Versorgung eines Tracheostomas
- Überwachung der Atmung
- Sauerstofftherapie
- Sekretmanagement und Absaugen
- Unterstützung beim Abhusten
- Beobachtung der Sauerstoffsättigung
- Erkennen kritischer Veränderungen
Deshalb richtet IHC24 die Versorgung nach der individuellen gesundheitlichen Situation, den medizinischen Anforderungen und dem persönlichen Alltag des Betroffenen aus.

Fachkompetenz bei Beatmung und Atemwegserkrankungen
Sichere Beatmung
Unsere Pflegefachkräfte begleiten Menschen mit nicht invasiver oder invasiver Beatmung fachkundig im Alltag.
Atemwege im Blick
Atmung, Sekret und Veränderungen des Gesundheitszustands werden aufmerksam beobachtet und professionell begleitet.
Individuelle Versorgung
Die Pflege orientiert sich am tatsächlichen Unterstützungsbedarf und der persönlichen Lebenssituation des Betroffenen.
Gemeinsam die passende Versorgung organisieren
(0209) 58904489
(0162) 9802754

Antworten zu Atemwegserkrankungen und Beatmung
Ein erhöhter Atem- oder Beatmungsbedarf stellt Betroffene und Angehörige häufig vor viele neue Fragen. Hier finden Sie kompakte Antworten zur außerklinischen Versorgung, Beatmung und Organisation der Pflege.
Ihre Frage war nicht dabei?
Wann kann bei einer Atemwegserkrankung Intensivpflege notwendig werden?
Eine außerklinische Intensivpflege kann erforderlich sein, wenn die Atmung dauerhaft beeinträchtigt ist und regelmäßig überwacht oder unterstützt werden muss. Dies kann beispielsweise bei Beatmung, einem Tracheostoma oder einem erhöhten Risiko für kritische Veränderungen der Atmung der Fall sein.
Was ist der Unterschied zwischen invasiver und nicht invasiver Beatmung?
Bei der nicht invasiven Beatmung erfolgt die Atemunterstützung in der Regel über eine Maske. Bei der invasiven Beatmung wird über einen künstlich geschaffenen Atemwegszugang, meist ein Tracheostoma, beatmet. Welche Form erforderlich ist, hängt von der Erkrankung und der individuellen medizinischen Situation ab.
Welche Atemwegserkrankungen können einen intensivpflegerischen Bedarf verursachen?
Dazu gehören beispielsweise COPD, Lungenemphysem, chronische respiratorische Insuffizienz, schwere Schlafapnoe und das Obesitas-Hypoventilationssyndrom. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Diagnose, sondern der tatsächliche Unterstützungsbedarf.
Können beatmete Menschen zu Hause versorgt werden?
Ja. Sind die medizinischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt, kann auch eine invasive oder nicht invasive Beatmung im eigenen Zuhause begleitet werden. Die Versorgung wird individuell geplant und mit den beteiligten Stellen abgestimmt.
Was gehört zum Atemwegsmanagement in der Intensivpflege?
Je nach Bedarf können dazu die Beobachtung der Atmung, Sekretmanagement, Absaugen, Tracheostomapflege, Unterstützung beim Abhusten und der fachgerechte Umgang mit Beatmungsgeräten gehören.
Werden Angehörige in die Versorgung einbezogen?
Ja. Angehörige können entsprechend der persönlichen Situation und den Wünschen des Betroffenen einbezogen werden. IHC24 erklärt Abläufe verständlich und schafft klare Ansprechpartner für pflegerische und organisatorische Fragen.
Kann sich der Beatmungsbedarf im Laufe der Zeit verändern?
Ja. Der Unterstützungsbedarf kann sich abhängig von Erkrankung, Gesundheitszustand und Therapieverlauf verändern. Deshalb müssen Beatmung und pflegerische Maßnahmen regelmäßig medizinisch beurteilt und an die aktuelle Situation angepasst werden.
Persönliche Gespräche sind doch immer am Besten.
Gerne auch telefonisch
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