Atemwegserkrankungen und Beatmung

Schwere oder chronische Erkrankungen der Lunge und Atemwege können die selbstständige Atmung erheblich beeinträchtigen. IHC24 begleitet Menschen mit erhöhtem Unterstützungs- oder Beatmungsbedarf fachlich sicher und individuell im eigenen Zuhause.

Orientierung für Betroffene und Angehörige

Wenn die Atmung Unterstützung braucht

Atmen geschieht normalerweise ganz selbstverständlich. Erkrankungen der Lunge, der Atemwege oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen können jedoch dazu führen, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt oder Kohlendioxid nicht genügend abgeatmet wird.

Je nach Erkrankung und persönlicher Situation kann eine Unterstützung durch Sauerstoff, eine nicht invasive Beatmung über eine Maske oder eine invasive Beatmung über ein Tracheostoma notwendig werden. Auch das Sekretmanagement und die regelmäßige Beobachtung der Atmung können eine wichtige Rolle spielen.

Die außerklinische Intensivpflege schafft die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit einem erhöhten Atem- oder Beatmungsbedarf auch außerhalb einer Klinik fachgerecht und sicher versorgt werden können.

Ältere Patientin mit Atemunterstützung wird von einer Pflegefachkraft in mittelblauer Kleidung zu Hause begleitet.
Krankheitsbilder Atemwegserkrankungen: Transparenter menschlicher Torso mit hervorgehobenen Atemwegen und Lungen

Atemwegserkrankungen und Beatmung

Wenn die Atmung Unterstützung braucht

Bei schweren Lungenerkrankungen oder chronischer respiratorischer Insuffizienz reicht die eigene Atmung manchmal nicht mehr aus. Dann kann nicht invasive Beatmung über Maske oder invasive Beatmung über Tracheostoma notwendig werden. Bei beatmeten oder trachealkanülierten Menschen prüft die außerklinische Versorgung regelmäßig, ob Entwöhnung, Dekanülierung oder Therapieoptimierung möglich sind.

Typische Krankheitsbilder

COPD im fortgeschrittenen Stadium

COPD kann zu schwerer Atemnot, Sauerstoffmangel und chronischer Überlastung der Atemmuskulatur führen. In schweren Fällen wird Beatmungspflege zu Hause notwendig.

Lungenemphysem


Beim Lungenemphysem ist die Lunge dauerhaft geschädigt. Betroffene können unter starker Atemnot, Belastungseinschränkung und erhöhtem Unterstützungsbedarf leiden.

Chronische respiratorische Insuffizienz

Wenn die Atmung dauerhaft nicht ausreichend funktioniert, kann eine außerklinische Beatmung erforderlich werden.

Obesitas Hypoventilationssyndrom

Starkes Übergewicht kann die Atmung erheblich beeinträchtigen. In schweren Fällen ist eine nächtliche oder dauerhafte Beatmungsunterstützung notwendig.

Schwere Schlafapnoe mit Beatmungsbedarf

Bei ausgeprägten schlafbezogenen Atemstörungen kann eine apparative Atemunterstützung erforderlich sein.

Zustand nach ARDS oder schwerer Infektion

Nach schweren Lungenerkrankungen oder intensivmedizinischer Behandlung kann die Atmung langfristig eingeschränkt bleiben.

Jede Versorgung ist individuell

Der persönliche Unterstützungsbedarf entscheidet

Auch bei derselben Atemwegserkrankung kann sich der Pflegebedarf deutlich unterscheiden. Während manche Betroffene nur zeitweise Unterstützung benötigen, sind andere dauerhaft auf Beatmung und eine engmaschige Überwachung angewiesen.

Zu den häufigen intensivpflegerischen Anforderungen gehören beispielsweise:

Deshalb richtet IHC24 die Versorgung nach der individuellen gesundheitlichen Situation, den medizinischen Anforderungen und dem persönlichen Alltag des Betroffenen aus.

Pflegefachkraft in mittelblauer Kleidung betreut einen älteren beatmeten Patienten mit Tracheostoma im häuslichen Umfeld.
Warum IHC24?

Fachkompetenz bei Beatmung und Atemwegserkrankungen

Die Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Atmung verlangt Aufmerksamkeit, Erfahrung und einen sicheren Umgang mit Beatmung und Atemwegsmanagement. Unsere Pflegefachkräfte begleiten Betroffene im Alltag und sorgen für verlässliche Abläufe im häuslichen Umfeld.

Sichere Beatmung

Unsere Pflegefachkräfte begleiten Menschen mit nicht invasiver oder invasiver Beatmung fachkundig im Alltag.

Atemwege im Blick

Atmung, Sekret und Veränderungen des Gesundheitszustands werden aufmerksam beobachtet und professionell begleitet.

Individuelle Versorgung

Die Pflege orientiert sich am tatsächlichen Unterstützungsbedarf und der persönlichen Lebenssituation des Betroffenen.

Persönliche Beratung

Gemeinsam die passende Versorgung organisieren

Ob nach einem Klinikaufenthalt, bei chronischer Atemwegserkrankung oder bestehender Beatmung: Wir besprechen Ihre Situation persönlich und unterstützen Sie dabei, eine sichere Versorgung im eigenen Zuhause zu organisieren.
Lächelnde Pflegefachkraft in mittelblauer Arbeitskleidung im Empfangsbereich von IHC24.
Häufige Fragen

Antworten zu Atemwegserkrankungen und Beatmung

Ein erhöhter Atem- oder Beatmungsbedarf stellt Betroffene und Angehörige häufig vor viele neue Fragen. Hier finden Sie kompakte Antworten zur außerklinischen Versorgung, Beatmung und Organisation der Pflege.

Ihre Frage war nicht dabei?

Eine außerklinische Intensivpflege kann erforderlich sein, wenn die Atmung dauerhaft beeinträchtigt ist und regelmäßig überwacht oder unterstützt werden muss. Dies kann beispielsweise bei Beatmung, einem Tracheostoma oder einem erhöhten Risiko für kritische Veränderungen der Atmung der Fall sein.

Bei der nicht invasiven Beatmung erfolgt die Atemunterstützung in der Regel über eine Maske. Bei der invasiven Beatmung wird über einen künstlich geschaffenen Atemwegszugang, meist ein Tracheostoma, beatmet. Welche Form erforderlich ist, hängt von der Erkrankung und der individuellen medizinischen Situation ab.

Dazu gehören beispielsweise COPD, Lungenemphysem, chronische respiratorische Insuffizienz, schwere Schlafapnoe und das Obesitas-Hypoventilationssyndrom. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Diagnose, sondern der tatsächliche Unterstützungsbedarf.

Ja. Sind die medizinischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt, kann auch eine invasive oder nicht invasive Beatmung im eigenen Zuhause begleitet werden. Die Versorgung wird individuell geplant und mit den beteiligten Stellen abgestimmt.

Je nach Bedarf können dazu die Beobachtung der Atmung, Sekretmanagement, Absaugen, Tracheostomapflege, Unterstützung beim Abhusten und der fachgerechte Umgang mit Beatmungsgeräten gehören.

Ja. Angehörige können entsprechend der persönlichen Situation und den Wünschen des Betroffenen einbezogen werden. IHC24 erklärt Abläufe verständlich und schafft klare Ansprechpartner für pflegerische und organisatorische Fragen.

Ja. Der Unterstützungsbedarf kann sich abhängig von Erkrankung, Gesundheitszustand und Therapieverlauf verändern. Deshalb müssen Beatmung und pflegerische Maßnahmen regelmäßig medizinisch beurteilt und an die aktuelle Situation angepasst werden.

Melden Sie sich bei uns

Persönliche Gespräche sind doch immer am Besten.

Kontaktieren Sie uns gerne persönlich und vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin. Gerne auch bei Ihnen vor Ort.​

Gerne auch telefonisch

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