Neurologische Erkrankungen in der Intensivpflege

Neurologische Erkrankungen können die Atmung, Bewegung, Kommunikation oder das Schlucken erheblich beeinträchtigen. Manche Betroffene benötigen deshalb eine intensive medizinische Überwachung und spezialisierte Pflege im eigenen Zuhause. IHC24 begleitet Menschen mit neurologischen Erkrankungen individuell und fachlich sicher.

Orientierung für Betroffene und Angehörige

Wenn das Nervensystem den Alltag verändert

Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks oder der Nerven können sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Während manche Menschen vor allem Unterstützung bei der Mobilität benötigen, sind andere dauerhaft auf Beatmung, ein Tracheostoma oder eine engmaschige Überwachung angewiesen.

Die außerklinische Intensivpflege richtet sich dabei nicht allein nach der Diagnose. Entscheidend ist, welche medizinischen und pflegerischen Anforderungen im Alltag bestehen und welche Unterstützung erforderlich ist, um eine sichere Versorgung im eigenen Zuhause zu ermöglichen.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über wichtige neurologische Krankheitsbilder, bei denen eine intensivpflegerische Versorgung notwendig werden kann.

Neurologische Erkrankungen: Patientin mit Tracheostoma wird von einer Pflegefachkraft in mittelblauer Kleidung im häuslichen Umfeld betreut.
Transparente Darstellung des menschlichen Nervensystems bei neurologischen Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen

Wenn das Nervensystem betroffen ist

Neurologische Erkrankungen gehören zu den häufigen Gründen für ambulante Intensivpflege. Nach einem Schlaganfall, einer Hirnverletzung oder einem Sauerstoffmangel im Gehirn können Bewusstsein, Atmung, Schlucken, Beweglichkeit und Kommunikation stark eingeschränkt sein. In solchen Situationen braucht es eine sichere Versorgung, klare Abläufe und erfahrene Pflegefachkräfte.

Typische Krankheitsbilder

Schlaganfall mit schweren Folgeschäden

Nach einem Schlaganfall können Lähmungen, Schluckstörungen, Bewusstseinsveränderungen oder Atemprobleme auftreten. Je nach Verlauf kann eine intensive Überwachung oder Beatmungspflege notwendig werden.

Schädel-Hirn-Trauma

Nach schweren Unfällen kann das Gehirn dauerhaft geschädigt sein. Betroffene benötigen häufig Unterstützung bei Atmung, Ernährung, Lagerung, Mobilisation und Reizverarbeitung.

Hypoxischer Hirnschaden

Ein Sauerstoffmangel, zum Beispiel nach Reanimation, kann schwere neurologische Einschränkungen verursachen. Die Versorgung erfordert oft engmaschige Beobachtung und spezielle Pflegekompetenz.

Wachkoma / apallisches Syndrom

Menschen im Wachkoma benötigen meist eine sehr strukturierte Pflege, da Bewusstsein, Kommunikation, Beweglichkeit und Schutzreflexe stark eingeschränkt sein können.

Querschnittlähmung / Tetraplegie

Bei hohen Querschnittlähmungen kann auch die Atemmuskulatur betroffen sein. Dann kann Beatmung oder eine besonders intensive Atemwegsversorgung erforderlich werden.

Multiple Sklerose in fortgeschrittenen Verläufen

Bei schweren Verläufen können Mobilität, Schlucken, Atmung und Selbstversorgung stark eingeschränkt sein.

Parkinson in fortgeschrittenen Stadien

In späten Krankheitsphasen können Schluckstörungen, Bewegungsarmut, Aspirationsrisiken und ein hoher Pflegebedarf entstehen.

Epilepsie mit intensivpflegerischem Bedarf

Schwere epileptische Anfälle können eine engmaschige Überwachung und spezielle pflegerische Betreuung notwendig machen.

 
 

Huntington
Krankheit

Die Huntington Krankheit kann Bewegung, Sprache, Schlucken und kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. In fortgeschrittenen Stadien entsteht oft ein hoher Pflegebedarf.

Jede Erkrankung verläuft anders

Der individuelle Pflegebedarf steht im Mittelpunkt

Auch wenn zwei Menschen dieselbe neurologische Diagnose haben, unterscheiden sich ihre Einschränkungen häufig deutlich. Manche benötigen lediglich Unterstützung in einzelnen Lebensbereichen, andere sind rund um die Uhr auf spezialisierte Pflege angewiesen.

 

Zu den häufigsten intensivpflegerischen Herausforderungen gehören beispielsweise:

Deshalb entwickelt IHC24 gemeinsam mit Ärzten, Therapeuten und Angehörigen eine Versorgung, die auf die persönliche Situation abgestimmt ist.

Mann im Rollstuhl sitzt an einem Tisch, während eine Pflegefachkraft in mittelblauer Kleidung ihn im häuslichen Alltag begleitet.
Warum IHC24?

Fachkompetenz für neurologische Erkrankungen

Die Versorgung neurologischer Erkrankungen verlangt Erfahrung, Aufmerksamkeit und medizinisches Fachwissen. Unsere Pflegefachkräfte begleiten Betroffene im Alltag, beobachten Veränderungen frühzeitig und sorgen für eine sichere Versorgung im häuslichen Umfeld.

Ganzheitliche Betreuung

Pflege, medizinische Maßnahmen und Alltag werden sinnvoll miteinander verbunden.

Sicherheit im Alltag

Regelmäßige Beobachtung und schnelles Handeln schaffen Sicherheit für Betroffene und Angehörige.

Individuelle Versorgung

Jeder Pflegeplan orientiert sich an der persönlichen Lebenssituation und dem tatsächlichen Unterstützungsbedarf.

Persönliche Beratung

Gemeinsam den richtigen Versorgungsweg finden

Ob nach einem Krankenhausaufenthalt, bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung oder nach einer neuen Diagnose: Wir beraten Sie persönlich und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine passende Versorgung für Zuhause.
Pflegefachkraft mit dunkelbraunen Haaren und roten Strähnen steht in mittelblauer Arbeitskleidung im Empfangsbereich eines Pflegedienstes.
Häufige Fragen

Antworten zu Intensivpflege bei neurologischen Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen werfen bei Betroffenen und Angehörigen oft viele Fragen auf. Hier finden Sie kompakte Antworten zu Voraussetzungen, Versorgung und Organisation der ambulanten Intensivpflege.

Ihre Frage war nicht dabei?

Eine intensivpflegerische Versorgung kann erforderlich werden, wenn Atmung, Schlucken oder wichtige Körperfunktionen dauerhaft überwacht werden müssen oder eine Beatmung beziehungsweise ein Tracheostoma besteht.

Unter anderem begleitet IHC24 Menschen mit Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, ALS, Parkinson, Multipler Sklerose, Epilepsie, Wachkoma, Huntington, Querschnittlähmung und weiteren neurologischen Erkrankungen.

Die außerklinische Intensivpflege findet überwiegend im eigenen Zuhause statt. Je nach Situation kann die Versorgung auch in einer Wohngemeinschaft oder einer anderen geeigneten Wohnform erfolgen.

Ja. Angehörige werden auf Wunsch in die Versorgung eingebunden, erhalten verständliche Informationen und haben feste Ansprechpartner für organisatorische und pflegerische Fragen.

Der Pflegebedarf wird anhand der ärztlichen Verordnung, der gesundheitlichen Situation und der Anforderungen im Alltag ermittelt. Dabei werden unter anderem Atmung, Mobilität, Kommunikation, Schlucken, Überwachungsbedarf und vorhandene Hilfsmittel berücksichtigt.

Ja. IHC24 versorgt auch Menschen mit einem Tracheostoma. Dazu können die Pflege der Trachealkanüle, das Absaugen, die Beobachtung der Atmung, das Sekretmanagement und weitere medizinisch notwendige Maßnahmen gehören.

Wie schnell eine Versorgung beginnen kann, hängt von der individuellen Situation, der ärztlichen Verordnung, der Kostenklärung und der Verfügbarkeit geeigneter Pflegefachkräfte ab. IHC24 prüft die Voraussetzungen frühzeitig und koordiniert die notwendigen Schritte mit den beteiligten Stellen.

Melden Sie sich bei uns

Persönliche Gespräche sind doch immer am Besten.

Kontaktieren Sie uns gerne persönlich und vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin. Gerne auch bei Ihnen vor Ort.​

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(0209) 58904489