Neurologische Erkrankungen in der Intensivpflege
Orientierung für Betroffene und Angehörige
Wenn das Nervensystem den Alltag verändert
Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks oder der Nerven können sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Während manche Menschen vor allem Unterstützung bei der Mobilität benötigen, sind andere dauerhaft auf Beatmung, ein Tracheostoma oder eine engmaschige Überwachung angewiesen.
Die außerklinische Intensivpflege richtet sich dabei nicht allein nach der Diagnose. Entscheidend ist, welche medizinischen und pflegerischen Anforderungen im Alltag bestehen und welche Unterstützung erforderlich ist, um eine sichere Versorgung im eigenen Zuhause zu ermöglichen.
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über wichtige neurologische Krankheitsbilder, bei denen eine intensivpflegerische Versorgung notwendig werden kann.


Neurologische Erkrankungen
Wenn das Nervensystem betroffen ist
Typische Krankheitsbilder
Schlaganfall mit schweren Folgeschäden
Nach einem Schlaganfall können Lähmungen, Schluckstörungen, Bewusstseinsveränderungen oder Atemprobleme auftreten. Je nach Verlauf kann eine intensive Überwachung oder Beatmungspflege notwendig werden.
Schädel-Hirn-Trauma
Nach schweren Unfällen kann das Gehirn dauerhaft geschädigt sein. Betroffene benötigen häufig Unterstützung bei Atmung, Ernährung, Lagerung, Mobilisation und Reizverarbeitung.
Hypoxischer Hirnschaden
Ein Sauerstoffmangel, zum Beispiel nach Reanimation, kann schwere neurologische Einschränkungen verursachen. Die Versorgung erfordert oft engmaschige Beobachtung und spezielle Pflegekompetenz.
Wachkoma / apallisches Syndrom
Menschen im Wachkoma benötigen meist eine sehr strukturierte Pflege, da Bewusstsein, Kommunikation, Beweglichkeit und Schutzreflexe stark eingeschränkt sein können.
Querschnittlähmung / Tetraplegie
Bei hohen Querschnittlähmungen kann auch die Atemmuskulatur betroffen sein. Dann kann Beatmung oder eine besonders intensive Atemwegsversorgung erforderlich werden.
Multiple Sklerose in fortgeschrittenen Verläufen
Bei schweren Verläufen können Mobilität, Schlucken, Atmung und Selbstversorgung stark eingeschränkt sein.
Parkinson in fortgeschrittenen Stadien
In späten Krankheitsphasen können Schluckstörungen, Bewegungsarmut, Aspirationsrisiken und ein hoher Pflegebedarf entstehen.
Epilepsie mit intensivpflegerischem Bedarf
Schwere epileptische Anfälle können eine engmaschige Überwachung und spezielle pflegerische Betreuung notwendig machen.
Huntington
Krankheit
Die Huntington Krankheit kann Bewegung, Sprache, Schlucken und kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. In fortgeschrittenen Stadien entsteht oft ein hoher Pflegebedarf.
Jede Erkrankung verläuft anders
Der individuelle Pflegebedarf steht im Mittelpunkt
Auch wenn zwei Menschen dieselbe neurologische Diagnose haben, unterscheiden sich ihre Einschränkungen häufig deutlich. Manche benötigen lediglich Unterstützung in einzelnen Lebensbereichen, andere sind rund um die Uhr auf spezialisierte Pflege angewiesen.
Zu den häufigsten intensivpflegerischen Herausforderungen gehören beispielsweise:
- Einschränkungen der Atmung
- Beatmung oder Tracheostoma
- Schluckstörungen
- Sekretmanagement
- eingeschränkte Mobilität
- Epileptische Anfälle
- Kommunikationsstörungen
- Erhöhter Überwachungsbedarf
Deshalb entwickelt IHC24 gemeinsam mit Ärzten, Therapeuten und Angehörigen eine Versorgung, die auf die persönliche Situation abgestimmt ist.

Fachkompetenz für neurologische Erkrankungen
Ganzheitliche Betreuung
Pflege, medizinische Maßnahmen und Alltag werden sinnvoll miteinander verbunden.
Sicherheit im Alltag
Regelmäßige Beobachtung und schnelles Handeln schaffen Sicherheit für Betroffene und Angehörige.
Individuelle Versorgung
Jeder Pflegeplan orientiert sich an der persönlichen Lebenssituation und dem tatsächlichen Unterstützungsbedarf.
Gemeinsam den richtigen Versorgungsweg finden
(0209) 58904489
(0162) 9802754

Antworten zu Intensivpflege bei neurologischen Erkrankungen
Neurologische Erkrankungen werfen bei Betroffenen und Angehörigen oft viele Fragen auf. Hier finden Sie kompakte Antworten zu Voraussetzungen, Versorgung und Organisation der ambulanten Intensivpflege.
Ihre Frage war nicht dabei?
Wann wird bei neurologischen Erkrankungen eine Intensivpflege notwendig?
Eine intensivpflegerische Versorgung kann erforderlich werden, wenn Atmung, Schlucken oder wichtige Körperfunktionen dauerhaft überwacht werden müssen oder eine Beatmung beziehungsweise ein Tracheostoma besteht.
Welche neurologischen Erkrankungen versorgt IHC24?
Unter anderem begleitet IHC24 Menschen mit Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, ALS, Parkinson, Multipler Sklerose, Epilepsie, Wachkoma, Huntington, Querschnittlähmung und weiteren neurologischen Erkrankungen.
Erfolgt die Versorgung ausschließlich zu Hause?
Die außerklinische Intensivpflege findet überwiegend im eigenen Zuhause statt. Je nach Situation kann die Versorgung auch in einer Wohngemeinschaft oder einer anderen geeigneten Wohnform erfolgen.
Unterstützt IHC24 auch Angehörige?
Ja. Angehörige werden auf Wunsch in die Versorgung eingebunden, erhalten verständliche Informationen und haben feste Ansprechpartner für organisatorische und pflegerische Fragen.
Wie wird der individuelle Pflegebedarf festgestellt?
Der Pflegebedarf wird anhand der ärztlichen Verordnung, der gesundheitlichen Situation und der Anforderungen im Alltag ermittelt. Dabei werden unter anderem Atmung, Mobilität, Kommunikation, Schlucken, Überwachungsbedarf und vorhandene Hilfsmittel berücksichtigt.
Können auch Menschen mit einem Tracheostoma versorgt werden?
Ja. IHC24 versorgt auch Menschen mit einem Tracheostoma. Dazu können die Pflege der Trachealkanüle, das Absaugen, die Beobachtung der Atmung, das Sekretmanagement und weitere medizinisch notwendige Maßnahmen gehören.
Wie schnell kann eine Versorgung organisiert werden?
Wie schnell eine Versorgung beginnen kann, hängt von der individuellen Situation, der ärztlichen Verordnung, der Kostenklärung und der Verfügbarkeit geeigneter Pflegefachkräfte ab. IHC24 prüft die Voraussetzungen frühzeitig und koordiniert die notwendigen Schritte mit den beteiligten Stellen.
Persönliche Gespräche sind doch immer am Besten.
Gerne auch telefonisch
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