Schwerpunkte und Krankheitsbilder in der Intensivpflege

Viele Erkrankungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen können eine ambulante Intensivpflege oder Beatmungspflege erforderlich machen. IHC24 gibt Ihnen einen verständlichen Überblick über wichtige Krankheitsbereiche und zeigt, wann eine spezialisierte Versorgung zu Hause notwendig werden kann.

Orientierung für Angehörige

Wann kann Intensivpflege notwendig werden?

Nach einer schweren Erkrankung, einem Unfall oder einem längeren Klinikaufenthalt verändert sich das Leben häufig innerhalb kurzer Zeit. Plötzlich stehen Fragen zu Beatmung, Tracheostoma, Überwachung, Pflegeorganisation und einer möglichen Versorgung zu Hause im Raum.

Nicht allein die Diagnose entscheidet darüber, ob ambulante Intensivpflege erforderlich ist. Ausschlaggebend ist der tatsächliche Unterstützungsbedarf im Alltag. Dazu können beispielsweise die Überwachung der Atmung, das Management einer Trachealkanüle, die Unterstützung beim Abhusten, die Kontrolle wichtiger Vitalwerte oder eine dauerhafte pflegerische Anwesenheit gehören.

Auf dieser Seite finden Sie fünf zentrale Krankheitsbereiche, die mit einem intensivpflegerischen Versorgungsbedarf verbunden sein können. Die weiterführenden Seiten geben Ihnen einen Überblick über typische Krankheitsbilder und besondere Anforderungen an die Pflege.

Krankheitsbilder: Pflegefachkraft erklärt einer Angehörigen Unterlagen zur ambulanten Intensivpflege

Krankheitsbereiche im Überblick

Intensivpflege verständlich eingeordnet

Erkrankungen verlaufen individuell und lassen sich nicht immer eindeutig einer einzigen Gruppe zuordnen. Die folgenden Bereiche helfen Ihnen dabei, gesundheitliche Situationen besser einzuordnen und gezielt zu den passenden Informationen zu gelangen.

Transparente Darstellung des menschlichen Nervensystems bei neurologischen Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen

Wenn das Nervensystem betroffen ist

Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks oder des Nervensystems können Bewusstsein, Beweglichkeit, Schlucken, Kommunikation und Atmung beeinträchtigen. Je nach Ausprägung benötigen Betroffene eine engmaschige Überwachung, ein verlässliches Notfallmanagement und fachkundige Unterstützung im Alltag.

Auf der Themenseite erfahren Sie mehr über neurologische Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, hypoxischen Hirnschaden, Wachkoma, Querschnittlähmung, Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie und Huntington.

Krankheitsbilder Atemwegserkrankungen: Transparenter menschlicher Torso mit hervorgehobenen Atemwegen und Lungen

Atemwegserkrankungen und Beatmung

Wenn die Atmung Unterstützung braucht

Schwere oder chronische Erkrankungen der Lunge und der Atemwege können dazu führen, dass die eigene Atmung nicht mehr ausreicht. Manche Menschen benötigen Sauerstoff, eine nicht invasive Beatmung über eine Maske oder eine invasive Beatmung über ein Tracheostoma.

Die weiterführende Themenseite informiert über Erkrankungen und Situationen wie COPD, Lungenemphysem, chronische respiratorische Insuffizienz, Obesitas-Hypoventilationssyndrom, schwere Schlafapnoe und langfristige Folgen schwerer Lungenerkrankungen.

Krankheitsbilder der Atmung entdecken

Transparenter menschlicher Oberkörper mit hervorgehobener Muskulatur

Neuromuskuläre Erkrankungen

Wenn Muskeln und Atmung schwächer werden

Neuromuskuläre Erkrankungen betreffen Nerven, Muskeln oder die Steuerung von Bewegungsabläufen. Im Krankheitsverlauf können Muskelkraft, Mobilität, Schlucken, Husten und Atmung zunehmend eingeschränkt sein. Häufig benötigt die Versorgung deshalb eine enge Verbindung aus intensivpflegerischer Begleitung, Atemunterstützung und individueller Alltagsgestaltung.

Auf der Themenseite finden Sie Informationen zu Krankheitsbildern wie ALS, Muskeldystrophien, spinaler Muskelatrophie, Myasthenia gravis, Guillain-Barré-Syndrom, Morbus Pompe, schweren Polyneuropathien und dem Post-Polio-Syndrom.

Neuromuskuläre Krankheitsbilder entdecken

Transparente Darstellung eines Kindes mit hervorgehobenen Atemwegen und Lungen

Kinderintensivpflege

Wenn Kinder besondere Fachpflege brauchen

Kinder mit intensivpflegerischem Bedarf benötigen eine medizinisch sichere Versorgung, die gleichzeitig zu ihrer Entwicklung, ihrem Tagesablauf und ihrem familiären Umfeld passt. Gründe können eine Frühgeburt, angeborene Erkrankungen, neurologische Beeinträchtigungen, genetische Syndrome oder chronische Atemprobleme sein.

Die Themenseite stellt typische Krankheitsbilder und Versorgungssituationen vor. Dazu gehören Frühgeborene mit langfristigem Pflegebedarf, angeborene Fehlbildungen der Atemwege, infantile Zerebralparese, Stoffwechselerkrankungen sowie die Versorgung von Kindern mit Tracheostoma oder Beatmung.

Krankheitsbilder bei Kindern entdecken

Transparenter menschlicher Oberkörper mit mehreren medizinischen Symbolen für komplexe Krankheitsbilder

Komplexe Krankheitsbilder und Folgezustände

Wenn mehrere Faktoren zusammenkommen

Nicht jeder intensivpflegerische Bedarf entsteht durch eine einzelne klar abgrenzbare Diagnose. Häufig treffen mehrere Erkrankungen, schwere Folgezustände und medizinische Anforderungen aufeinander. Dazu können die Auswirkungen eines langen Klinikaufenthaltes, einer schweren Infektion, einer langwierigen Beatmung oder verschiedener Begleiterkrankungen gehören.

Auf der Themenseite erfahren Sie mehr über komplexe Versorgungssituationen wie das Critical-Illness-Syndrom, schwere Infektionen mit Langzeitfolgen, den Zustand nach Multiorganversagen, tumorbedingte Erkrankungen und komplexe Mehrfacherkrankungen.

Komplexe Krankheitsbilder entdecken

Jeder Versorgungsbedarf ist individuell

Eine Diagnose allein entscheidet nicht

Die Einteilung in Krankheitsbereiche bietet eine erste Orientierung. In der Praxis können sich Erkrankungen überschneiden oder mehrere gesundheitliche Beeinträchtigungen gleichzeitig auftreten. Eine neuromuskuläre Erkrankung kann beispielsweise die Atmung beeinträchtigen. Auch neurologische Einschränkungen können mit Schluckstörungen, einem Tracheostoma oder Beatmungsbedarf verbunden sein.

 

Entscheidend ist deshalb immer die individuelle Situation des Menschen. IHC24 betrachtet nicht nur die Diagnose, sondern auch den tatsächlichen Pflegebedarf, die vorhandenen Fähigkeiten, das persönliche Umfeld und die medizinischen Anforderungen an eine sichere Versorgung

Versorgung mit Verantwortung

HC24 begleitet Menschen mit komplexem Pflegebedarf

Jedes Krankheitsbild und jede Lebenssituation sind anders. Deshalb beginnt eine gute Intensivpflege nicht mit einer Standardlösung, sondern mit genauem Zuhören, einer fachlichen Einschätzung und einer individuell geplanten Versorgung.
IHC24 begleitet Erwachsene und Kinder in der ambulanten Intensivpflege und Beatmungspflege im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen. Unsere Pflegefachkräfte unterstützen unter anderem bei Beatmung, Tracheostoma, Monitoring, Behandlungspflege, Atemwegsmanagement und der Abstimmung mit Ärztinnen, Ärzten, Kliniken und therapeutischen Fachkräften.

Fachlich sicher

Unsere Pflegefachkräfte arbeiten strukturiert, aufmerksam und mit Erfahrung in der außerklinischen Intensivpflege.

Zuhause versorgt

Wir ermöglichen intensive Pflege im vertrauten Umfeld, wenn die medizinischen Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Persönlich begleitet

Wir schaffen verlässliche Abläufe, beziehen Angehörige ein und bleiben bei Fragen persönlich erreichbar.

Persönliche Beratung

Sie möchten den Pflegebedarf besser einordnen?

Ob nach einem Krankenhausaufenthalt, bei bestehender Beatmung oder aufgrund einer fortschreitenden Erkrankung: Wir besprechen gemeinsam mit Ihnen, welche Versorgung benötigt wird und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Pflegefachkraft von IHC24 in dunkelblauer Arbeitskleidung in einer hellen Praxisumgebung
Häufige Fragen

Fragen zu Krankheitsbildern und Intensivpflege

Viele Angehörige und Betroffene stehen nach einer Diagnose oder einem Klinikaufenthalt vor ganz neuen Fragen. Wann wird ambulante Intensivpflege notwendig? Welche Krankheitsbilder können Beatmungspflege erfordern? Und wie läuft die Versorgung zu Hause überhaupt ab? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Krankheitsbilder, außerklinische Intensivpflege und die Betreuung durch IHC24.

Ihre Frage war nicht dabei?

Häufige Gründe sind neurologische Erkrankungen, schwere Lungenerkrankungen, neuromuskuläre Erkrankungen, Wachkoma, ALS, COPD, Schädel Hirn Trauma, Querschnittlähmung, chronische Ateminsuffizienz oder ein Tracheostoma.

Nein. Entscheidend ist nicht nur die Diagnose, sondern der konkrete Pflegebedarf. Wichtig sind zum Beispiel Beatmung, Tracheostoma Versorgung, Atemwegsmanagement, Überwachung, Notfallbereitschaft und die medizinische Gesamtsituation.

Ja. Kinder mit komplexem Pflegebedarf, Beatmung, Tracheostoma, angeborenen Erkrankungen oder schweren neurologischen Einschränkungen können ambulante Kinderintensivpflege erhalten.

Beatmungspflege ist ein wichtiger Teilbereich der Intensivpflege. Sie richtet sich an Menschen, deren Atmung nicht ausreichend selbstständig funktioniert oder technisch unterstützt werden muss.

Ja. IHC24 begleitet die Organisation der Versorgung nach einem Klinikaufenthalt und stimmt die nächsten Schritte mit Angehörigen, Ärztinnen, Ärzten, Therapeutinnen und weiteren Beteiligten ab.

Zur ambulanten Intensivpflege gehören unter anderem Beatmungspflege, Tracheostoma Versorgung, Überwachung von Vitalwerten, Medikamentengabe, Sekretmanagement, Notfallmanagement sowie die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten und Therapeutinnen. Ziel ist eine sichere Versorgung im häuslichen Umfeld.

Ja. Nicht jede intensivpflegerische Versorgung ist dauerhaft erforderlich. Manche Menschen benötigen Intensivpflege nur für eine bestimmte Zeit, zum Beispiel nach einem schweren Krankenhausaufenthalt, einer Operation oder während der Entwöhnung von der Beatmung.

Wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind, werden die Kosten in der Regel von Kranken- und Pflegekassen übernommen. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung und die Prüfung des individuellen Versorgungsbedarfs. IHC24 unterstützt Angehörige und Betroffene gerne bei organisatorischen Fragen rund um die Versorgung.

Melden Sie sich bei uns

Persönliche Gespräche sind doch immer am Besten.

Kontaktieren Sie uns gerne persönlich und vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin. Gerne auch bei Ihnen vor Ort.​

Gerne auch telefonisch

(0209) 58904489