Wichtige Informationen für Angehörige & Pflegebedürftige
Die Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI ist ein gesetzlich verankerter Anspruch für alle Pflegebedürftigen, die ambulante Pflegeleistungen zuhause erhalten. Besonders in Bereichen wie der außerklinischen Intensivpflege ist diese Beratung unverzichtbar – sie schafft Klarheit, Sicherheit und Entlastung in einem hochkomplexen Versorgungsfeld.
Was umfasst die Pflegeberatung genau?
Die Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI dient mehreren Zielen:
- Analyse der aktuellen Pflegesituation und Erstellung eines individuellen Beratungsplans,
- Information und Unterstützung bei Anträgen und Leistungsfragen (z. B. Pflegegrad, Versorgung, Hilfsmittel),
- Organisationsberatung: Wie wird die Pflege zuhause gestaltet? Wer übernimmt welche Aufgaben? Welche Technik und welche Schnittstellen sind erforderlich?,
- Entlastung und Anleitung für Angehörige: Wie kann eine sichere Versorgung aussehen? Welche Entlastungsangebote gibt es? Welche Rechte haben Sie? (, z. B. durch Kurzzeitpflege oder Tagespflege)
Warum ist sie bei Intensivpflege zuhause besonders wichtig?
Bei der Versorgung im Rahmen der außerklinischen Intensivpflege sind viele zusätzliche Aspekte zu beachten – Technik, Notfallversorgung, Pflegefachkräfte mit Spezialqualifikation, Interdisziplinarität sowie eine langfristige Planung. Eine gezielte Beratung hilft dabei, diese Herausforderungen zu strukturieren und Angehörige sowie Betroffene aktiv zu begleiten.
Wie IHC24 Pflege Sie im Rahmen der Beratung unterstützt
Je nach Situation besuchen unsere Pflegeberater:innen Sie zuhause, prüfen gemeinsam mit Ihnen alle Rahmenbedingungen, erstellen einen orientierenden Versorgungs‑ und Entlastungsplan und begleiten Sie bei der Umsetzung. Zudem bieten wir Schulungen für Angehörige, Notfall‑ und Technikworkshops und regelmäßige Evaluierung der Pflegesituation.
Was Angehörige beachten sollten
Angehörige spielen bei der Intensivpflege eine tragende Rolle. Damit die Betreuung geordnet abläuft und die Belastung überschaubar bleibt, empfehlen wir:
- Sammeln Sie wichtige Dokumente: Verordnung, Pflegegrad, technische Ausstattung, Beatmungsgerät‑Daten, Notfallplan,
- Führen Sie regelmäßige Gespräche mit dem Pflegeteam: Wie läuft der Alltag? Wo bestehen Unsicherheiten? Welche Technik‑Updates sind nötig?,
- Planen Sie Ersatzversorgung ein – auch Pflegekräfte brauchen Pausen: Nutzen Sie Entlastungsangebote, Kurzzeit‑ oder Tagespflege zur Unterstützung,
- Nutzen Sie Fortbildungen und Schulungen: Wenn Sie wissen, wie ein Beatmungsgerät funktioniert oder wie ein Alarm zu deuten ist, gewinnen Sie Sicherheit und Selbstbewusstsein.
Fazit
Eine sorgfältige Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI ist für die ambulante Intensiv‑ und Beatmungspflege zuhause unverzichtbar. Sie hilft, alle Bausteine der Versorgung – Technik, Pflege, Notfall, Angehörige – zu einem funktionierenden System zu verbinden. Mit IHC24 Pflege an Ihrer Seite erhalten Sie eine Partnerschaft, die nicht nur fachlich versiert, sondern auch menschlich begleitend ist.
FAQ zu Kosten & Finanzierung der Intensivpflege zuhause